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Ingun Bjørnsgaard

Ingun
Bjørnsgaard

INGUN BJØRNSGAARD
Norwegen

Choreografin, Regisseurin

 1992 gründete Ingun Bjørnsgaard ihre eigene Tanzkompanie Ingun Bjørnsgaard Prosjekt, kurz: IBP. Während sie die hohe Kunst ihrer Choreografie mit IBP weiter entwickelt, arbeitet Bjørnsgaard auch als Gastchoreografin bei anderen Kompanien wie dem Kungliga National Baletten in Stockholm, Skånes Dansteater in Malmö, Carte Blanche in Bergen, dem Nationaltheater in Oslo, dem Nationalballett bei der Eröffnung des neuen Opernhauses in Oslo im April 2008 und zuletzt für das Tanztheater Bremen und die Tanzkompanie Oldenburg mit Largo. Der charakteristische Stil von Ingun Bjørnsgaard Prosjekt hat sich Schritt für Schritt in Zusammenarbeit mit den Tänzern der Kompanie entwickelt.
Nach der Gründung von IBP hat sich Ingun Bjørnsgaard in kurzer Zeit einen Namen als Innovatorin in der skandinavischen Tanzwelt gemacht. Ihre Produktionen gewannen bald verschiedene internationale Preise, was für Aufmerksamkeit in vielen europäischen Ländern sorgte.
Ein besonderes Kennzeichen von Ingun Bjørnsgaards choreographischem Stil ist die ausdrückliche Interaktion zwischen klassischem und modernem Tanz. Ihr Spiel mit den Genres eröffnet eine analytische Dimension – einen offenen Rahmen, in dem die szenischen Identitäten der Tänzer zwischen den vorgegebenen Rollen und denen freigelegter privater Leben changieren.

 

Ausgewählte Arbeiten

1992  Gründete Sie ihre eigene Tanzkompanie Ingun Bjørnsgaard Prosjekt (IBP). Mit dieser Kompanie hat sie 15 abendfüllende choreographische Arbeiten geschaffen, die durch Norwegen und Europa touren „Olympia – de som danser, danser for å bli sett“, Co-Produktion mit dem Bergen Internasjonale Teater, Zakraz und BIT 20. Aufführungen im Den Nationale Scene, Bergen, im Scenehuset, Oslo und im Hedmark Teater im Rahmen des Kongsvinger Teaterfestival

1994  „Sleeping Beauty“, Co-Produktion und Förderung: Bergen Internasjonale Teater, Dansens Hus, Stockholm und Zakraz IBP & KF Foundation, Oslo. Kurzversion von „Sleeping Beauty“, die in das Repertoire der Carte Blanche Kompanie in Norwegen aufgenommen wurde, 2001

1996  „The Flux Position of an Insulted Eye“, Work-in-Progress, Co-Produktion vom Bergen Internasjonale Teater und der Zakraz IBP & KF Foundation. Aufgeführt im Kampnagel, Hamburg, Dancin’ City, Kopenhagen, Monty, Antwerpen, Bergen Internationale Teater, Dansens Hus, Stockholm, Black Box Teater, Oslo, Århus Festuge und im Théâtre 140, Brüssel

1997  „Solitary Shame Announced by a Piano“, Co-Produktion von Bergen Internasjonale Teater, Kampnagel Hamburg, Dansens Hus, Stockholm, Dansescenen, Kopenhagen und IBP. Aufgeführt in Hamburg, Kopenhagen

1999  „pli á pli“, Co-Produktion von Bergen Internasjonale Teater, Kampnagel Hamburg, Dansens Hus, Stockholm und IBP. Aufgeführt in Stockholm, Oslo, London, Utrecht, Kairo

2000  „The Afternoon and The Others“ („Ettermiddagen og de andre“), produziert von IBP. Aufgeführt beim Primo Festival, Kopenhagen, im BIT Teatergarasjen, Bergen und im Black Box Theater, Oslo

2002  „Book of Songs“, Co-Produktion von tanzhaus nrw, Düsseldorf, Bergen Internasjonale Teater, Dansens Hus, Stockholm und IBP. Aufgeführt in Deutschland, Norwegen, Schweden und Italien „Capricorn Domestic“, produziert von IBP. Aufgeführt in Oslo (beim CODA Contemporary Dance Festival) und bei den 13. Potsdamer Tanztagen

2004  ”Der Tod und das Mädchen“, Auftragsarbeit für das Berlin Ballett, Komische Oper, Berlin

2006 - 2004  ”Four Pieces including Sjoa & Skjåk“, Co-Produktion von Tanz Bremen und IBP

2007  „I det förflutna“ („Bygones“), Co-Produktion mit der National Touring Company (Riksteatret)

2009  „Poppea“, aufgeführt  in Norwegen, Deutschland, Schweden, Dänemark und Italien

2010  „Sjøen“, aufgeführt in Norwegen, Deutschland, China

2011  „New Production 2011“, CODA Oslo International Dance Festival, 17. Oktober

 

Auszeichnungen, Stipendien, Nominierungen

1992  „Jomfruer i norsk landskap“ wurde beim nordischen Choreografen-Wettbewerb in Kopenhagen mit dem ersten Preis ausgezeichnet

1994  „Alminnelig Olympia“, Finalist beim Rencontres Choréographiques Internationales de Bagnolet, Paris

1995  „Sleeping Beauty“ gewann den norwegischen Kritikerpreis

1998  „The Solitary Shame Announced by a Piano“ wurde mit dem Ludwig Forum Innovationspreis Kunst ausgezeichnet

2010  „LARGO“ gewann den norwegischen Kritikerpreis