Urban Species

Urban Species

Wie und wo wollen wir leben? Wie viel Natur ist dem Menschen heilig, wie viel Technologie ist zum Leben heute nötig? Wo weist die Natur urbane Strukturen auf, wo wirken unverfälschte Instinkte im städtischen Leben? Wie dünn ist die Grenze zwischen Zivilisation und Wildheit und wer hat die Macht? URBAN SPECIES präsentiert Künstler aus den nordischen Ländern und aus Deutschland, die sich in ihren Arbeiten mit dem Spannungsverhältnis zwischen Stadt und Land, zwischen Mensch und Tier, zwischen Natürlichem und Künstlichem auseinandersetzen. Zum Programm gehören Performances, Installationen, Filme, Skulpturen, Vorträge, Diskussionen und Präsentationen.

Mit Night Tripper entführen Fiksdal/Langdål/Becker das Publikum in einen mysteriösen Wald vor den Toren der Stadt. Wolf Safari ermöglicht den Teilnehmern, die Stadt mit anderen Sinnen zu entdecken. Das Berliner raumlabor erkundet und redefiniert die Baustelle der A100 und schlägt mit Landscapes of Desires nicht nur städtebaulich die Brücke von Berlin nach Hamburg. Dort erarbeiteten Gestalter und Bauern gemeinsam neue Produkte von der Schafsmantelsauna bis zum Trimm dich satt Pfad und stellt der ehemalige finnische Landwirt und jetzige bildende Künstler Alpo Koivumäki, dessen Werke den Weg bis zur Biennale nach Genua gefunden haben, seine überdimensionalen Skulpturen auf. Körperruin erforscht das Wechselspiel zwischen einem alten Gebäude und dem darin tanzenden Körper, während The Emergence Room // Stadt der Körper Wünsche und Geschichten der echten Stadtmenschen kartografiert. In Never Mind the Fairytales blicken Zuschauer wie Teilnehmer der eigenen Vergänglichkeit ins Gesicht. Eine ganze Nacht verbringen die URBAN SPECIES auf dem Festivalgelände – CHRONOPOLITICS with Dogs and Plants in Berlin ist eine speziesübergreifende Nachterfahrung. Einen kleinen adoptierbaren ZOO hegen Johan&Johan im Keller des Eden und mit ERIKA stellt sich dem Publikum die Frage, wie weit sie in die Natur eingreifen würden, um ihrem Kind die beste Zukunft zu ermöglichen. Während sich viele Projekte mit dem Verhältnis des Menschen mit der ihn umgebenden Natur beschäftigen, stellt sich Civilization and its Discontent dem steten Kampf zwischen der eigenen Natur und Lust, gegen die Anforderungen der Gesellschaft.

Diskussionen und Vorträge ergänzen das Programm.

Die Urban Species sind da.
Sie stellen Fragen.
Sie erobern die Stadt.

 


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