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Nordwind Festival 2007

Ein Nordisches Festival, das ist einzigartig

Wie viel wissen wir über Traditionen und Entwicklungen in unseren nordischen
Nachbarländern? - Wir glauben allzu gern unseren eigenen KLISCHEES. - Denkt
man an Norden, werden meist endlose Wälder, tief verschneite Winterlandschaften
mit idyllischen Holzhäusern im Schnee, tiefblaue Seen und Meere, Einsamkeit,
Abgeschiedenheit, Ursprünglichkeit, Naturverbundenheit… assoziiert. Aber
auch extreme Witterungsbedingungen, die in den Menschen, den menschlichen
Beziehungen Extreme zu Tage fördern… Man denkt an Texte von Ibsen, Strindberg,
Jon Fosse… und gleichzeitig an Hans Christan Andersen, die Märchen- und
Sagenwelt der Edda, an Odin, Freya und Thors Hammer… an Trolle, Elfen… an
graue Vorzeiten, mit rauen und wilden Wikingern, die den Naturgewalten
trotzten und Amerika entdeckten… Wir wollen diesen Klischees auf den Grund
gehen, den Klischees zuwider laufen und danach suchen, ob sich unsere
Vorstellungen vom „Norden“ im Theater, im Tanz, in Site Specific Projekten oder
auch der Musik wiederfinden lassen. So haben wir uns auf die Reise durch die
nordische Theater-, Tanz- und Musiklandschaft begeben und haben vor Ort ein
spannendes Programm aus unterschiedlichsten Stilrichtungen zusammengestellt.

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Nordwind Festival 2006

Gastspiel des Grusomhetens Teater Oslo mit DUKKEHUSET im Rahmen des Nordwind-Festivals vom 25.-26.04.06.

Im Jahr 1960 schrieb der norwegische Poet André Bjerke eine Geschichte über eine Puppe in einem Puppenhaus, Puppenstrasse 2, die selber eine kleine Puppe hat. Puppenmama füttert und kämmt ihre Puppe. Sie gehen spazieren, singen ein Lied und essen etwas. Ein Mann in Uniform spielt Flöte nur für sie. Die Puppe der Puppe hat auch eine Puppe, und sie wohnt in ihrem eigenen kleinen Puppenhaus. Jedes Puppenhaus hat seine eigenen Rituale. Die Vorstellung entfaltet sich, einer chinesischen Schachtel gleich. Hinter dieser Phantasie-vorstellung zeigt sich eine andere Welt.

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