Safia Nolin ist eine französisch-kanadische Folk-Pop-Singer-Songwriterin aus Québec. In ihrer Musik verbindet sie persönliche Verletzlichkeit mit einer klaren politischen Haltung und setzt sich mit Identität, Ausgrenzung und gesellschaftlichen Normen auseinander. Als queere Künstlerin hinterfragt sie bestehende Schönheits- und Geschlechterbilder und macht ihre eigene Andersartigkeit zum Ausgangspunkt ihrer künstlerischen Arbeit.
Mit Alben und Projekten wie Seum, UFO Religion, Surveillée et Punie (Watched and Punished) und Reprises Vol. 3 entwickelt sie eine radikale musikalische Sprache zwischen Intimität, Melancholie und Widerstand. Ihre Arbeiten erforschen Themen wie Entfremdung, soziale Kontrolle und Verletzlichkeit und verwandeln persönliche Erfahrungen in universelle Geschichten über Zugehörigkeit, Schmerz und Selbstbehauptung.
Philippe Cyr ist ein kanadischer Theaterregisseur und künstlerischer Leiter. 2012 gründete er das Kollektiv l’Homme allumette, mit dem er neue Theaterformen entwickelt und sich mit den Grenzbereichen menschlicher Existenz, gesellschaftlichen Normen und den Widersprüchen unserer Gegenwart auseinandersetzt.
Zu seinen wichtigsten Arbeiten zählen Le iShow (2013), J’aime Hydro (2016), Le poids des fourmis (2019), Corps titan (titre de survie) (2021) und Insoutenables longues étreintes (2023). Seit 2021 ist er künstlerischer Leiter und Co-Geschäftsführer des Théâtre Prospero in Montréal. Seine Arbeiten wurden vielfach ausgezeichnet und international in Kanada, Südamerika und Europa gezeigt.